Feuchte Wände - Gefahr für den Menschen

Wenn Wohnungen feucht sind oder über längere Zeit nicht beheizt werden, kann es zu Schimmel an der Wand kommen. Dieser Schimmelbefall kann sowohl für den Menschen, als auch für andere Gegenstände im Raum Gefahren darstellen. Beim Menschen kommt es häufig zu Allergien, wenn er über längere Zeit dem Schimmel ausgesetzt ist und bei den Gegenständen zu dauerhaften Schäden.

Um der Situation, dass Schimmel an der Wand auftritt begegnen zu können, ist es nötig dass der Eigentümer oder Mieter der Wohnung ein paar einfache Grundregeln einhält. Zum Beispiel ist ein regelmäßiges Belüften der Räume sehr wichtig. Hinzu kommt, dass in kalten Jahreszeiten und auch Monaten in welchen es sehr feucht ist, ausreichend geheizt wird, denn die Wärme trocknet die Nässe aus und somit kann der Schimmelpilz keinen Nährboden finden.

Sehr wichtig ist es, dass Wasserrohrschäden und auch Mauerschäden schnell und fachmännisch repariert werden, denn hier kann Feuchtigkeit unbemerkt in das Innere, bzw. unter den Verputz gelangen und der Schimmel an der Wand begünstigt werden. Sehr gerne versteckt sich Schimmel unter Tapeten und der Nutzer der Räume entdeckt ihn erst spät. Um dieser Situation vorzubeugen ist es von Vorteil, dass man auf das Tapezieren verzichtet und lieber die Wände streicht.

Schimmel ist auch für die Mieter von Wohnungen ein Grund, um den Mietpreis zu mindern. Tritt er auf und sorgt der Vermieter nicht dafür, dass diese ordnungsgemäß beseitigt kann der Bewohner sogar Schadensersatz fordern oder einen Anwalt den Mietpreis mindern lassen.

Ein Entfernen des Schimmels ist, wenn er an Wänden auftritt sehr wichtig. Entweder man sorgt dafür, dass die Flächen mit einen Desinfektionsmittel nachhaltig behandelt werden, oder der Besitzer der Wohnung beauftragt einen Fachmann. In den meisten Fällen, vor allem wenn es sich um einen ausgebreiteten Befall handelt, ist dies die einzige dauerhaft Lösung, da teilweise Mauerteile erneuert werden sollten.

 
 
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